Reduce your footprint

Wie gross ist dein ökologischer Fussabdruck?

Der Lebensstil der westlichen Gesellschaft verschlingt mehr natürliche Ressourcen, als ihr zustehen. Würden alle Menschen soviel konsumieren wie die Europäer oder Nordamerikaner, würde die Menschheit gleich mehrere Planeten benötigen, um diesen enormen Konsumhunger zu stillen. Der exzessive Verzehr an Steaks und der Gebrauch von grossen Autos und zahlreicher Flugzeuge verschlingen eine Menge Energie. Die Produktion und der Verbrauch dieser Energie pumpen so viele schädliche Co2 Emissionen in unser Ökosystem, dass dieses aus dem Gleichgewicht fällt. Versteppung, auftauender Permafrost im Gebirge, schmelzende Polarkappen und im Meer versinkende Inseln sind Warnzeichen genug, damit wir unsere Lebensweise verbessern. Einige Philosophen sehen den letzten Ausweg vor einem Klimakollaps im Gang zurück aufs Kamel. Sicherlich eine romantische aber gleichzeitig auch utopische Variante, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Realistischer ist ein schonender Umgang mit den Co2 verursachenden Ressourcen Öl, Gas und Kohle anzustreben und zukünftig mit weniger und klimafreundlicherer Energie auszukommen. Dabei kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten.

Emissionen vermeiden, reduzieren oder kompensieren! Das Ziel ist, die ökologisch nachhaltigste Variante anzustreben, was auf keinen Fall ein völliger Verzicht auf Steak, Auto oder Flugzeug bedeuten muss. Es geht schlussendlich nicht um einen grünradikalen Öko-Wollpullover-Protest, sondern darum, einen alternativen gemässigten Weg zu finden, welcher weniger Emissionen verursacht. Schliesslich ist nicht die Existenz unserer technischen Errungenschaften das Problem, sondern ihre verantwortungslose und überschweifende Nutzung durch den Menschen. Auch beim Snowboarden sollten solche Anstrengungen nicht vernachlässigt werden, da das Ökosystem der Gebirge und somit die Spielwiese jedes Riders ja gerade am stärksten vom Klimawandel betroffen ist.

 Einige Tipps:

  • Mobilität: Grundsätzlich empfiehlt sich eine Anreise ins Skigebiet /Gebirge mit dem öffentlichen Verkehr (Zug oder Bus). Ist die Verbindung des ÖV zu schlecht, lohnt es sich das Auto mit deinen Freunden zu füllen (Mitfahrgelegenheiten ins Skigebiet). Vier Reisende in einem Kleinwagen haben ca. die gleich gute Co2 Bilanz wie eine Reise mit dem Zug!
  • Recycling: Entsorge deinen Abfall nicht im Schnee sondern in der Mülltonne. Egal ob es ein Zigarettenstummel, eine PET-Flasche oder Taschentücher sind. One man’s trash is another’s treasure!
  • Material: Wie jeder weiss, braucht es fürs Snowboarden jede Menge Material. Einige Hersteller setzen bewusst auf eine ökologisch nachhaltige Produktionsweise und versuchen somit ihren Beitrag zu erfüllen. Um solche nachhaltigen Strategien zu unterstützen lohnt es sich, vor dem Kauf nachzufragen, aus welchen Materialien und auf welche Weise deine Jacke, dein Rucksack oder dein Board produziert wurde.
  • Weitere Klimatipps: Auch zu Hause, beim Essen und Trinken sowie beim Reisen kann Energie gespart werden. Es gibt Organisationen, die sich detailliert mit diesen Themen befasst haben. Mehr dazu findet ihr hier: (WWF-Tipps für den Alltag)

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